Abschlussprojekte im Juli 2007:

Für die Entlassschüler/innen aus den 9. und 10. Jahrgängen finden drei Tage vor der Zeugnisausgabe Projekttage statt.  Die letzten Projekte liefen im Zeitraum vom 03.07.2007 bis 05.07.2007 zu dem Thema „Unsere Umwelt mit den Sinnen erfassen“. 

Folgenden Projekten konnten sich die Entlassschüler/innen zuordnen und an drei Tagen mitwirken: 

  • „Erlebnispfad“ – Fühlen, wie Blinde sehen
  • „Sinnvolle – sinnlose Deko“
  • „Music and Outdoor“
  • „Sport und Spaß“
  • „Dance“
  • „Abschlusszeitung“
  • „Geocaching“

 

Erlebnispfad: Fühlen, wie Bline sehen

Ein Ausflug ins Dunkel 

Man tastet sich durch einen stockdunklen Raum. Langsam geht es vorwärts, die Bodenbeläge ändern sich, sind mal rau mal glatt. Es geht schräg aufwärts, Fässer versperren scheinbar den Weg. Lauter Baulärm vermittelt den Eindruck einer Baustelle. Ein virtueller Bach plätschert und eine Wackelbrücke muss überwunden werden. Vogelgezwitscher begleitet den Besucher durch ein Waldstück. Alle Sinne – bis aufs Sehen – werden auf dem Erlebnispfad in absoluter Finsternis angesprochen.

Dieser Erlebnispfad wurde im Rahmen der Abschlussprojekttage zum Thema „Unsere Welt mit den Sinnen erfassen“ von der Projektgruppe „Stell’ Dir vor, Du wärest blind“ an der Hautschule Schüttorf aufgebaut.

Ein Schüler berichtet:„Eigentlich wollten wir im Werkprojekt nur sägen, schrauben und hämmern. Aber das Thema hat uns doch nachdenklich gemacht und wir ahnten, dass das Projekt doch einen ernsteren Hintergrund hat. Dies wurde uns gleich am ersten Projekttag deutlich. Die Begegnung mit einem blinden Menschen hat uns alle berührt. Herr Beute vom Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e. V. schilderte uns, wie er seinen Alltag bewältigt, was dabei problemlos ist und was er nur mit Hilfe eines Sehenden machen kann. Wie man mit einem Blindenstab umgeht und sich in unbekanntem Gebiet orientiert, demonstrierte er uns auf dem Erlebnispfad.“

Während der Abschlussfeier hatten Eltern und die Schüler der Abschlussklassen die Gelegenheit, den „Ausflug ins Dunkel“ zu unternehmen. Zu Beginn waren die Besucher oft ein wenig ängstlich, aber auch neugierig. Am Ende jedoch reagierten sie sehr positiv bis euphorisch. „Es war ein unglaublich sinnliches Erlebnis“, so der Kommentar eines Besuchers.

Dass alle Hauptschüler an den folgenden Tagen die Möglichkeit hatten, den Erlebnispfad zu erleben, ist den Schülern Marko Baals, Jan Bütergerds, Etienne Hugen, Dirk Junker, Michael Koonert, Tobias Nolte, Simon Schubert und Sven Schulze-Holmer zu verdanken.

 

Geocaching

Eines der Abschlussprojekte für die Entlassschüler/innen vom 03.07.2007 bis 05.07.2007 war das Projekt „Geocaching“. Das Geocaching-Projekt wurde von Ann Kristin Ziegenbalg sowie Katja Schlennstedt organisiert und durchgeführt. Dabei ging es zum Einen darum Geocaching zu erläutern, selbst Caches zu finden und zum krönenden Abschluss einen Cache in Schüttorf zu legen.

  • Was ist eigentlich Geocaching?

Geocaching lässt sich am besten als eine Art moderner Schatzsuche und Schnitzeljagd beschreiben. Kurz und generalisiert gefasst: Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Dosen voller kleiner netter Dinge sowie einem Notizbüchlein, dem Logbch.

Im Anschluss veröffentlichen sie das Versteck in Form von Koordinaten im Internet.
Dies lesen andere, merken sich die Koordinaten und nutzen ihr GPS-Gerät, um diese Schätze zu finden. Dann wird eine Kleinigkeit aus dem Inhalt der Dose ausgetauscht, der Besuch geloggt und die Dose wieder an derselben Stelle versteckt – für den nächsten

So weit zu den Grundregeln. Natürlich steckt viel mehr dahinter. Beispielsweise gibt es unterschiedlichste Cache-Arten, vom einfachen Cache, bei dem man praktisch fast mit dem Auto vorfahren kann, über Caches, die nur mit speziellem Equipment erreichbar sind (z. B. mit Bergsteiger- oder Schnorchelausrüstung) bis hin zu Rätselcaches, die vor Ort oder sogar schon im Vorfeld Recherche und Knobelei erfordern.   
Aber eine Gemeinsamkeit gibt es immer: Der mit dem Geocaching verbundene Spaß. Spaß am Unterwegssein, am Draußensein. Spaß an der Suche und der Knobelei. Spaß an der Herausforderung. Und Spaß am Austausch mit anderen Geocachern – über die Logbucheinträge, über die einschlägigen Websites oder Foren oder auch bei Treffen, sogenannten Event-Caches.
Die Faszination Geocaching ist schwierig auf den Punkt zu bringen, denn so unterschiedlich wie die Cachetypen, so abwechslungsreich wie die Landschaften, in denen Caches versteckt sind, so verschieden sind auch die Geocacher-Typen: Während die einen Geocaching als Zusatzanreiz beim sportlichen Wandern betreiben, nutzen andere den Reiz der Schatzsuche einfach, um ihre Kinder (oder sich selbst ;-) zu Ausflügen zu bewegen. Die einen reizt besonders die Knobelei und das Suchen, andere hassen genau dies, denn für sie liegt der Spaß eher darin, sich durch unwegsames Gelände zu kämpfen oder einfach nur schöne Touren zu machen und die reine Schatzsuche dabei nur als kleine Nebenfreude „mitzunehmen“. Das klingt alles völlig übertrieben und viel zu schwärmerisch? Na, probiert es einfach aus – dann sprechen wir uns wieder …   

  • „Pirates of the Grafschaft“ 

Der von der Projektgruppe gestaltete Cache nennt sich „Pirates of the Grafschaft“ und ist auf der Seite www.geocaching.com mit seinen umfangreichen 11 Rätseln nachzulesen und bei Interesse auszuprobieren.

  • Für ganz Neugierige hier schon einmal die Rätsel: 

Willkommen in Schüttorf – bei den angegebenen Koordinaten könnt ihr parken und macht euch am besten zu Fuß auf die Suche nach dem Cache. Der Parkplatz gehört zur Hauptschule. Um muggelfrei zu parken, empfiehlt sich der späte Nachmittag / Abend, das Wochenende sowie die Ferien. Die Route führt durch die Innenstadt von Schüttorf und zeigt einige der Sehenswürdigkeiten dieser Stadt. Los geht`s – viel Erfolg wünscht euch das gesamte Projekt-Team der Abschlussklassen 9a, 10a und 10b der HS Schüttorf in Zusammenarbeit mit Surferworld!

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Startkoordinaten : N 52° 19.471  E 007° 12.987
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Station 1: Zähle die unmittelbaren Lichtquellen die des nachts den Autoparkplatz erhellen.

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Station 2: Suche folgende Ziffernfolge: EN 1 ? 4 D 400. Die fehlende Zahl ist b.

 

 

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Station 3: Welche Hausnummer weist ein altes Gebäude aus dem Anfang des 19. Jahrhundert auf?

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Station 4: Wie viele Beine stehen auf der Brücke?  Wie viele Zinnen hat das Rathaus?

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Station 5: Addiere die vier Dezimalzahlen von S125 und S150, das Ergebnis ist f.

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Station 6: Nenne die Maßangaben der ursprünglichen Stadtmauer.

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Station 7: Auf wie vielen Quadraten müssen sich die Kinder auf dem Klettergerüst abmühen?

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Station 8: Zähle die Fantasie – Tierköpfe an der Villa !

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Station 9: Richte deinen Blick noch oben – wie viele Herzen kannst du zählen?

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Station 10: In wie vielen Dörfern / Orten war die Schüttorfer Elle auf jeden Fall Richtmaß für Zeugwaren und amtlich   bindend ?

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FINAL:

Wir hoffen ihr habt alle Hinweise gefunden und viel von unserem kleinen Städtchen gesehen- einmal noch rechnen, dann habt ihr die Koordinaten für den Cache!

N 52° c : b . (g • d) – (7 • e) + (j : b)+ f

E 007° (a² • i) – j . (b • f • h) – (k • e) – 21

 

Mehr Details wie gesagt siehe www.geocaching.com unter dem Suchwort Schüttorf oder Pirates of the Grafschaft.