Antwort von unserem Patenkind Gertrude auf den Brief der Klasse 7a vom Dezember 2007:
Gertrudes Brief, den wir am 5. Mai 2008 erhielten, hat folgenden Inhalt:
Liebe Paten, ich möchte mich für den interessanten Brief bedanken, den ich von euch erhalten habe. Danke auch für das Klassenfoto. Hier in Malawi haben wir gerade Erntezeit. Wir ernten Feldfrüchte, z.B. Mais, erdnüsse und anderes. Baut ihr diese Früchte in eurem Land auch an? In meiner Schule geht es gut weiter. Letztes Jahr war ich in der 6. Klasse und nun bin ich in der Klasse 7b. Zum Schluss sende ich euch Grüße von der ganzen Familie. Möge Gott euch segnen,
Euer Patenkind Gertrude Dzumani
Patenschaft
Seit 2001 hat unsere Schule eine Patenschaft von WorldVision Deutschland e.V. für
Gertrude Dzuman, einem Kind aus Afrika, übernommen und unterstützt somit mit monatlichen Beiträgen von 30.- Euro bis voraussichtlich September 2011 das Kinder-patenschaftsprogramm und Entwicklungsprojekt Mpanda Nmaitsitsi im Süden Malawis.
Mit dieser Patenschaft möchten wir nicht nur Gertrude auf dem Weg in eine bessere Zukunft unterstützen (Ernährung, medizinische Versorgung, allgemeine Betreuung und Ausbildung), sondern, durch die von WorldVision betreuten Hilfsmaßnahmen, die allgemeinen Lebens-umstände aller Menschen im Projekt verbessern, die Region lebenswerter machen und neue Perspektiven bieten.
Einmal im Jahr erhalten wir einen Kinderentwicklungsbericht, ein neues Foto von Gertrude sowie einen Bericht des Regionalentwicklungsprojekts Mpanda.
Darüber hinaus thematisieren wir die Patenschaft im Unterricht in unterschiedlichen Fächern und mit jeweils anderen Schwerpunkten, um die fremde Lebenswelt aufzuzeigen und ein Verständnis und Mitgefühl zwischen unseren Schülern und Menschen in der Dritten Welt zu entwickeln und zu fördern.
Ein direkter persönlicher Kontakt wird verstärkt durch verschiedene Projekte (z.B. Weih-nachtsfeiern in den 7. Klassen) bei denen gezielt für unsere Patenschaft Spenden gesammelt werden. Diese Sonderspenden ermöglichen Vorhaben, die durch das reguläre Projektbudget bisher nicht abgedeckt werden konnten oder gehen als direkte Spende an die Familie von Gertrude. So konnten z.B. durch das besondere Engagement der SchülerInnen in den letzten beiden Jahren die Fußböden der Klassenräume in Gertrudes Schule zementiert werden um die krankheitsverursachende Staubentwicklung zu verringern und die Klassen bekamen ebenfalls Türen und Schlösser. Weiterhin konnte für Gertrude neue Kleidung, Schuhe, Schulutensilien und eine Decke angeschafft werden und für die Familie 3 Säcke Weizen um die Dürre bedingte schlechte Ernte aufzufangen.
In Briefen, die die Schüler verfassen (oft auch in englischer Sprache), werden neben persönlichen Fragen an Gertrude diese Projekte beschrieben. In Antwortbriefen von Gertrude erhalten wir neben Fotos auch Informationen, wofür die Spenden eingesetzt wurden. So ist in den letzten Jahren ein reger Briefkontakt zwischen unseren Schülern und unserem Patenkind entstanden.